Skip to main content

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Ein Haarausfall kann bei Männern und auch Frauen mit zunehmendem Alter gehäuft auftreten und unterscheidet sich in der Entstehung und Behandlung.

Vorbeugende Maßnahmen sind nur begrenzt wirksam. Generell gilt aber, dass Schädigungen der Haarfollikel zu einem Absterben führen können und damit zu einem Haarausfall. 

Haarfollikel bzw. Haarwurzeln sind in der Regel auf eine ausgewogene Zuführ von Nährstoffen angewiesen. Empfohlen werden Mineralstoffe, wie z.B. Zink und Eisen sowie Vitamine, wie Biotin, Vitamin D, B-Vitamine und Vitamin C. Des Weiteren wird auf die Bedeutung von ausreichender Versorgung mit Proteinen und Fettsäuren hingewiesen (Omega-3-Fattsäuren, Aminosäuren wie L-Cystein).

Um die Kopfhautdurchblutung und Nährstoffversorgung der Kopfhaut zu fördern, werden regelmäßige Kopfmassagen empfohlen.

Darüber hinaus sollten direkte Schädigungen und mechanische Belastungen vermieden werden, wie z.B. straffe Frisuren, übermäßige Hitze durch Föhnen sowie auch chemische Belastungen durch Stylingprodukte.

Empfehlenswert sind natürliche Produkte.

 

Wichtig ist zunächst, dass ein bestehender Haarausfall gestoppt werden kann. Als Lokaltherapie bei diffusem Haarausfall kann das für die androgenetische Alopezie zugelassene Medikament Minoxidil helfen. 

Die Reduktion von Stressfaktoren ist oft nicht ausreichend. Notwendig ist eine ausreichende Pflege der Haare mit guter Nährstoffversorgung. Essstörungen können zu einer Unterversorgung wichtiger Nährstoffe führen. 

Vorteilhaft sind milde Shampoos sowie auch eine Kopfhautmassage zur Anregung der Durchblutung.

Negative Einflüsse und Strapazen der Haare sollten vermieden werden, wie z.B. heißes Föhnen, häufiges Färben sowie auch hohe Zugbelastung der Haare durch eine falsche Frisur, z.B. durch straffe  Zöpfe. 

Wenn über längere Zeit täglich mehr als 100 Haare ausfallen, wird der Haarausfall eines Tages sichtbar werden. Eine ärztliche Abklärung ist bei anhaltendem Haarausfall angeraten. 

Mit natürlichen Methoden kann aber vielfach ein Haarausfall verlangsamt werden. Mittel und Methoden, welche die Kopfhaut stärken und das Haarwachstum unterstützen, wirken allerdings je nach Ursache unterschiedlich stark.

Je nach Literaturangaben sind Öle, Kopfhautmassagen und Ernährungsoptimierung erfolgversprechend. 

 

Natürliche Methoden und Mittel, welche nachweislich helfen sollen (*):

Kräuter und Pflanzenextrakte: 

Brennnessel enthält Mineralstoffe - soll Haarwurzeln stärken

Bockshornklee - wirkt entzüdnundgshemmend, stärkt Follikel und fördert das Wachstum

Lavendel und Rosmarin - wirkt durchblutungsfördernd und als Spülung beruhigend

Nach der Haarwäsche: Extrakte in die Kopfhaut einmassieren

 

In Pflanzenöl verdünnte ätherische Öle nach vorherigem Hauttest zur Anregung der Durchblutung:

Rosmarin - Atlaszeder - Ingwer - Grapefruit

 

 

Optimierung der Ernährung 

Vitamine: B6, B8, E

Mineralstoffe: Eisen, Zink

Proteine: Hülsenfrüchte, Eier

Omega-3-Fettsäuren (Nüsse, Samen, Lachs)

 

 

Stressreduktion

Ausreichender Schlaf

Viel Bewegung, Sport 

 

(*) Diese Angaben stammen aus frei verfügbaren Informationen und sind kein Wirkversprechen und keine medizinische Empfehlung und kein Heilmittlversprechen.

Schlafbedingter Haarausfall ist oft reversibel. Sofern sich Stresslevel und allgemeine Gesundheit wieder verbessern lassen, können Haarwurzeln reaktiviert werden, so dass das Haar meistens wieder nachwachsen kann. 

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Schlafmangel und Haarausfall. Erhöhter Stress kann zu Schlafmangel mit Einschlaf- und Durchschlafstörungen führen und das Stresshormon Cortisol steigern und dadurch das Haarwachstum negativ beeinflussen kann. 

Stresshormone lösen vermutlich Entzündungsreaktionen an den Haarwurzeln aus mit Störungen des Haarzyklus. Der dadurch ausgelöste diffuse Haarausfall tritt häufig mit einer Zeitverzögerung von zwei bis drei Monaten auf. 

Zu wenig Schlaf führt zu hormonellen Veränderungen, einschließlich der Wachstumshormone, welches zu einem Haarausfall führen kann. 

Ein erholsamer Schlaf ist wichtig für die Regeneration sowie die Nährstoffversorgung der Haarfollikel.

Vom Haarausfall Betroffene Jugendliche fühlen sich häufig um ihre eigene Jugend beraubt, indem sie einen Verlust an Attraktivität und Jugendlichkeit sowie erleben und sich ausgegrenzt fühlen. Die Folgen sind oft vermindertes Selbstwertgefühl, sozialer Rückzug, depressive Verstimmungen sowie Ängste in der Partnerschafts- und Berufswelt. Dabei empfinden Frauen einen Haarausfall wesentlich belastender als Männer, da volles Haar mit jugendlicher weiblicher Ausstrahlung verbunden wird und Haarausfall einem zunehmendem Alterungsprozess zugeordnet wird..