Ursachen eines Haarausfalls
Die häufigste Ursache eines Haarausfalls ist zu ca. 90% erblich bedingt (Androgenetische Alopezie). Verantwortlich hierfür ist die genetisch bedingte Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem Hormon Dihydrotestosteron (DHT).
Weniger häufig ist ein diffuser Haaarausfall (Alopecia diffusa). Hierbei fallen die Haare weitgehend gleichmäßgig über den Kopf verteilt diffus aus.
Als Ursachen (KI) werden angenommen:
Nährstoff- und Vitaminmangel: Insbesondere ein Mangel an Eisen (Ferritin), Zink, Vitamin D oder Vitamin B12 blockiert die Zellteilung an der Haarwurzel.
Hormonelle Umstellungen: Akute Schwankungen, beispielsweise nach einer Schwangerschaft/Geburt, während der Wechseljahre oder durch das Absetzen der Antibabypille.
Erkrankungen der Schilddrüse: Sowohl eine Schilddrüsenüberfunktion als auch eine Unterfunktion bringen den Haarzyklus aus dem Takt.
Medikamente und Therapien: Neben klassischen Chemotherapien können auch Blutverdünner, bestimmte Blutdruckmittel oder eine Überdosierung von Vitamin A Haarausfall triggern.
Akuter Stress & Infektionen: Physische Belastungen durch hohes Fieber (z.B. nach schweren viralen Infekten) oder psychische Dauerbelastung treiben Haare vorzeitig in die Ausfallphase.
Anabolika können zu einem Haarausfall führen.
Bie einem kreisrunden, meist scharf begrenzten Haarausfall (Alopecia areata) ist die Ursache meist die Folge einer Autoimmunerkrankung.