FAQ - Häufig gestellte Fragen
Es gibt einen Zusammenhang zwischen Schlafmangel und Haarausfall. Erhöhter Stress kann zu Schlafmangel mit Einschlaf- und Durchschlafstörungen führen und das Stresshormon Cortisol steigern und dadurch das Haarwachstum negativ beeinflussen kann.
Stresshormone lösen vermutlich Entzündungsreaktionen an den Haarwurzeln aus mit Störungen des Haarzyklus. Der dadurch ausgelöste diffuse Haarausfall tritt häufig mit einer Zeitverzögerung von zwei bis drei Monaten auf.
Zu wenig Schlaf führt zu hormonellen Veränderungen, einschließlich der Wachstumshormone, welches zu einem Haarausfall führen kann.
Ein erholsamer Schlaf ist wichtig für die Regeneration sowie die Nährstoffversorgung der Haarfollikel.
Wichtig ist zunächst, dass ein bestehender Haarausfall gestoppt werden kann. Als Lokaltherapie bei diffusem Haarausfall kann das für die androgenetische Alopezie zugelassene Medikament Minoxidil helfen.
Die Reduktion von Stressfaktoren ist oft nicht ausreichend. Notwendig ist eine ausreichende Pflege der Haare mit guter Nährstoffversorgung. Essstörungen können zu einer Unterversorgung wichtiger Nährstoffe führen.
Vorteilhaft sind mildes Shampoos sowie auch eine Kopfhautmassage zur Anregung der Durchblutung.
Negative Einflüsse und Strapazen der Haare sollten vermieden werden, wie z.B. heißes Föhnen, häufiges Färben sowie auch hohe Zugbelastung der Haare durch eine falsche Frisur, z.B. durch straffe Zöpfe.
Schlafbedingter Haarausfall ist oft reversibel. Sofern sich Stresslevel und allgemeine Gesundheit wieder verbesern lassen, können Haarwurzeln reaktiviert werden, so dass das Haar meistens wieder nachwachsen kann.