Haarausfall durch Chemotherapie

Haarausfall während einer Chemotherapie tritt meist ein bis drei Wochen nach Beginn der Behandlung auf und ist bei klassischen Medikamenten eine häufige, aber fast immer vorübergehende Nebenwirkung. 

Zytostatika greifen die sich schnell teilenden Zellen an. Dazu gehören auch die Haarwurzeln.

Viele Betroffene nutzen dann Kopfbedeckungen oder Perücken.

Wenige Wochen bis Monate nach dem Ende der Chemotherapie beginnen die Haare von selbst wieder zu wachsen.

Die neuen Haare sind anfangs oft dichter, manchmal etwas lockiger oder haben eine andere Farbe (sogenannte „Chemolocken“), was sich meist nach einiger Zeit wieder gibt.